Vaginalstraffung: Wärme statt Skalpellab 600€
Behandlung gegen Falten sorgt für besseren Sex und hilft gegen Inkontinenz.

Ein warmer Stab soll die Vagina verjüngen und Inkontinenz beseitigen. Bisher war das nur mittels Operationen möglich. Schönheitszentrum Face& Body erklärt, wie die neue Behandlung mit Hifu-Radiofrequenztherapie funktioniert und welche Möglichkeiten sie bietet.

- Tabuthema: Vor allem Frauen haben nach Geburten häufig eine zu weite Scheide (Lost-Penis-Syndrom).
- Hifu-Radiofrequenztherapie strafft die Vagina und stärkt die Blase.
- Behandlung ist schmerzfrei und ohne Nebenwirkungen.

Rund 16 Prozent der Frauen in Deutschland haben Blasenprobleme, vier Prozent Schwierigkeiten,
Luft im Darm zu halten. Zahlen, die die Vagina betreffen, gibt es nicht, denn es handelt sich dabei immer noch um ein Tabuthema.
Probleme im Intimbereich belasten betroffene Frauen sehr und mindern die Lebensqualität erheblich. Sex wird zum Problem.

Die Ursachen für diese Schwierigkeiten im Intimbereich sind:
• Schwangerschaft und Geburten (mit Abstand der häufigste Auslöser)
• Alter ( Wechseljahre)
• Übergewicht
• Bewegungsmangel
• Genetik

Um solche Probleme zu Lösen, gab es bisher nur mühsames Beckenbodentraining oder - wenn das nicht ausreicht - eine Operation (Entweder ein chirurgischer Eingriff oder eine Laser-Behandlung, beide Eingriffe entfernen überflüssiges Gewebe).

Methode bisher aus der Faltenbehandlung bekannt
Eine neue, konservative Methode soll mit gezielter Überwärmung all diese Beschwerden beseitigen, also unblutig und ohne die Risiken eines operativen Eingriffs: die temperaturkontrollierte Hifu-Radiofrequenz-Therapie mit Wärme .
In den USA sollen bereits viele prominente Frauen mit dieser Methode ihren Intimbereich verjüngt haben. Die Hifu-Radiofrequenz-Therapie war bis jetzt vor allem für Faltenbehandlung bekannt.

Wie funktioniert diese Behandlung im Intimbereich?
Die ausgebildete Kosmetikerin führt dabei einen Stab, der ähnlich wie ein leicht gebogener schlanker Dildo aussieht, in die Scheide ein. Dabei handelt es sich um eine Radiofrequenzsonde, die an ihrer Spitze Energie abgibt.
„Laser und Radiofrequenz lassen das Gewebe schrumpfen“.

Laser verletzt die Haut und tut weh
Der Laser kann die Schleimhaut irritieren. „Die Radiofrequenzbehandlung benutzt andere Wellenlängen, die die Oberfläche bis maximal 42 Grad erwärmen, Strukturen unter der Haut wie Muskeln und Faszien etwas mehr, maximal 45 Grad“
Entscheidend für die Wirkung ist die Erwärmung der tieferen Schichten durch die speziellen Wellenlängen der Radiofrequenz.

Die Behandlung tut nicht weh, sondern wird nur als angenehme Wärme empfunden. Die Wirkung setzt sofort ein:
• Der Körper reagiert mit einer lokalen, unspezifischen Entzündung (also ohne Keime).
• Flüssigkeit flutet ein und leichte Ödeme entstehen.
• Kollagen wird produziert. Der Eiweißstoff ist Bestandteil des Bindegewebes, ermöglicht
Festigkeit und Elastizität.

Anregung von Reparaturprozessen
Insgesamt regt die Behandlung körpereigene Reparaturprozesse an. „Die Strukturen zwischen Blase, Scheide und Enddarm sowie in der Vagina schwellen zunächst etwas an und straffen sich später durch das körpereigene Kollagen“. Damit verbessert sich auch Feuchtigkeit der Scheide. Die Erfolgsrate beträgt 80 Prozent und mehr.

Behandlung dauert nur eine halbe Stunde
Die Anwendung dauert etwa eine halbe Stunde. Im Abstand von vier bis sechs Wochen folgen noch zwei Anschlussbehandlungen (nach Bedarf). Das Beckenbodentraining ist oft nicht wirksam genug und vor den invasiven Operationen haben viele Frauen Angst. „Die Wärmebehandlung hat demgegenüber viele Vorteile – sie funktioniert sofort, ist nicht invasiv und Verzicht auf Sex ist nicht nötig“.

Kollagen festigt das Gewebe und strafft den Beckenboden
Dass diese Therapie nachweislich feine Gewebeveränderungen auslöst, hat bereits eine Tierstudie gezeigt. Kollagen wird gebildet und das Gewebe gestrafft. Davon profitiert nicht nur die erweiterte Vagina. „Wird das Gewebe in diesem Bereich straffer und fester, stabilisiert sich auch die Harnröhre und der Verschlussmechanismus könnte sich verbessern“.

Diese Seite benutzt Cookies, um die Nutzerfreundlichkeit zu verbessern. Mit der weiteren Verwendung stimmen Sie dem zu. Datenschutzerklärung